Nutzen Sie die Vorteile der Cloud in der Produktion

2_Cloud.png
pixabay.com

Eine moderne Fertigung ist ohne Unterstützung durch Software kaum noch vorstellbar. Sei es die Verwaltung der Fertigungsaufträge oder die vollständige Digitalisierung, Unternehmen jeder Größe setzen Software ein.

Traditionell bekommt man vom Hersteller eine CD (oder einen USB-Stick), von der aus die Software installiert werden muss. Dazu benötigt man die passende Hardware, in der Regel auch einen Server und eine Datenbank. Nach der Einführung muss man die Software regelmäßig updaten, um Sicherheitslücken zu schließen und neue Funktionen zu erhalten. Bei größeren Änderungen muss man auf eine neue Version migrieren, was häufig einer erneuten Neueinführung gleichkommt.

Eine moderne Alternative ist der Einsatz von Software aus der Cloud. Mit der „Cloud“ ist gemeint, dass die Software auf dem Server des Herstellers läuft und dort die wesentliche Rechenleistung und das Speichern der Daten stattfindet. Als Kunde benötigt man i.d.R. nur einen aktuellen Webbrowser wie Chrome, Edge oder Safari, um die Software aufzurufen und zu nutzen. Updates und Systempflege werden vom Hersteller übernommen.

Cloud-Software wird häufig als „Software-as-a-Service“ (SaaS) angeboten. Das bedeutet, dass der Kunde auswählen kann, welche Funktionen er nutzen möchte und in welchem Umfang. Wenn weitere Funktionen benötigt werden, kann man diese hinzubuchen. Dadurch kann der Kunde sehr schnell mit dem Einsatz der Software starten, bleibt flexibel und muss nicht gleich von Anfang an mit dem vollen Softwarepaket starten. Die gebuchten Funktionen lassen sich auch wieder abbestellen, wenn sie nicht mehr benötigt werden.

Anders als bei traditioneller Software, für die man eine einmalige Lizenzgebühr und anschließend einen Wartungsvertrag und evtl. Upgrades auf neue Versionen zahlt, fällt bei Cloud-Software / SaaS meistens eine monatliche Nutzungsgebühr an. Die Höhe der Nutzungsgebühr richtet sich i.d.R. nach dem Umfang der Nutzung: z.B. wie viele Mitarbeiter die Software nutzen, wie viele Maschinen angeschlossen sind oder mit welcher Intensität die Software genutzt wird. Somit entfällt das Investitionsrisiko einer großen Anschaffung von Software-Lizenzen.

Ein Knackpunkt bei Cloud-Software ist, das individuelle Programmierungen nur schwer möglich sind. Die Vorteile bei der Flexibilität und bei den Kosten kommen daher, dass alle Kunden im Wesentlichen dieselbe Plattform nutzen. Der Hersteller kann so die Wartung und Softwarepflege kosteneffizient durchführen, kann aber im Gegenzug kaum Kunden-spezifische Programmierungen anbieten. Was jedoch möglich ist, ist eine Konfiguration und ein Customising auf die spezifischen Gegebenheiten des Kunden.

Cloud-Software hat in den letzten Jahren immer mehr an Zulauf gewonnen. Dieses Wachstum wird ermöglicht durch schnellere Internetverbindungen für eine komfortable Nutzung der Software. Neue Browser-Technologien wir HTML5 und JavaScript ermöglichen es, auch komplexe Software im Browser laufen zu lassen. Guter Letzt haben Fortschritte in der Sicherheit, sowohl bei der Datenübertragung, aber auch in der Cloud selbst, die Einsatzfälle für Cloud-Software deutlich ausgeweitet.

Powerhouse Solutions 30.12.2020
Zurück zum Blog